Institution

Orchester der Volksoper Wien

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Das Orchester der Volksoper Wien, das auf eine mehr als 100-jährige Geschichte und Tradition zurückblickt, zeichnet sich besonders durch seine stilistische Vielseitigkeit aus. Die 98 Musikerinnen und Musiker gestalten in erster Linie die Vorstellungen im Spielplan der Volksoper Wien, welcher die Genres Oper, Operette, Musical und Ballett umfasst. Seit September 2022 steht Omer Meir Wellber dem Klangkörper als Musikdirektor vor, der nun besonders auch die sinfonische Tätigkeit des Orchester im Rahmen einer neu initiierten Konzertreihe fördert.
Bereits in seiner frühen Geschichte wurde das Orchester von bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten geprägt, so hieß etwa sein erster Musikdirektor Alexander Zemlinsky (1904–1911). In diese Zeit fallen auch die beiden Wiener Erstaufführungen der Werke Tosca (1907) und Salome (1910) an der Volksoper Wien. In seiner weiteren Geschichte wurde das Orchester von Persönlichkeiten wie Komponist Oskar Nedbal als Kapellmeister und Dirigenten wie Asher Fisch, Bertrant de Billy, Marc Piollet oder Leopold Hager in leitenden Funktionen geprägt.
Die Tradition der Wiener Operette ist dem Orchester genauso ein künstlerisches Anliegen wie die Pflege zeitgenössischer Musiksprachen: In den letzten Jahren mit großem Erfolg unternommene Ur- und Erstaufführungen von Komponisten wie Marius Felix Lange oder Detlev Glanert werden in der aktuellen Saison durch die Weltpremiere einer neuen Operette von Moritz Eggert ergänzt. In den vergangenen Jahren gastierte das Orchester der Volksoper Wien zudem auf internationalen Bühnen im Rahmen zahlreicher Tourneen (v. a. in Japan und Finnland).